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Der Ambulante Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde e.V. und die Theater-Hospiz-Gruppe zeigen

 

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Berta, stirb endlich

am Samstag, den 29.10.2016
um 15.00 Uhr
im Kreishaus Luckenwalde
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14943 Luckenwalde
Eintritt: 5,-€

 

 

Sechs Mitarbeiter_innen des Hospiz Schöneberg-Steglitz haben sich mit der Gruppe Spätzünder vom Theater der Erfahrungen (beides Einrichtungen des Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.) zusammen getan und innerhalb von achtzehn Monaten ein Theaterstück entwickelt.

Unter den Vampiren auf Burg Schreckenstein ist alles wie immer: man stänkert und feiert, man lästert und langweilt sich – ewig und drei Tage. Doch dann wird Bertha, blutjunge 564 Vampirjahre alt, nach dem Beissen eines Pfarrersohnes sterbenskrank und mitten in den Glauben an Unsterblichkeit tritt erstmals der Tod. Was tun? Wegignorieren wird immer unmöglicher – und kurzer Hand schieben die blutsaugenden Verwandten Bertha ins Hospiz ab – nur zu ihrem Besten natürlich!

Ganz glücklich ist man dort nicht über diesen so ungewöhnlichen, wie nachtaktiven Zuwachs und so schnell geht das mit dem Sterben im Hospiz schließlich auch nicht.

Wird Bertha ihr noch verbleibendes Leben dort aushalten? Was wird ihr vergehen – das Lachen, das Saugen, das Leben?

Bitte legen Sie das beigefügte Informationsmaterial in Ihrer Einrichtung/Praxis aus.

Über ein großes Interesse und zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Koordinatorinnen

Monika Alcantara & Annette Henrion

Für die Teilnahme wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt.


Hospiz macht Schule

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Bericht zum 9. Hospiztag 2016 zum Thema „Von Mensch zu Mensch Brücken bauen“
Worte öffnen Wege.
Sie sind der Schlüssel zur Seele
und die Brücke zum Nächsten.

Am 22. Juni 2016 fand unser jährlicher Hospiztag in den Räumen der Kreisverwaltung in Luckenwalde statt. Rund 120 Gäste sind unserer Einladung gefolgt, Brücken zu planen und zu bauen, dass Menschen zueinander finden können.

Nach der persönlichen Begrüßung durch unsere Koordinatorin Frau Monika Alcantara und den Grußworten der Schirmherrin unseres Vereins, Frau Elisabeth Herzog von der Heide, war im Hauptreferat die Fachbuchautorin, Supervisorin und jahrelange ehrenamtliche Hospizbegleiterin Frau Lisa Freund zu hören. „Das Recht auf das eigene Sterben“ – Es ist das Thema, das nicht nur von medizinischen Einrichtungen oder ambulanten Pflegediensten oft diskutiert wird. In jüngster Vergangenheit beschäftigte sich nun auch die Politik notwendigerweise mit dieser Problematik und somit ist diese in aller Munde. Ob in den Nachrichten oder gerade in sozialen Netzwerken wird darüber heiß diskutiert. Aber gerade Sterbenskranke und deren Angehörige wollen und müssen sich nun zeitnah damit auseinandersetzen, was es für sie bedeutet, selbstbestimmt sterben zu dürfen.

In diesem Referat waren es nunmehr nur 45 Minuten, sich mehr oder weniger ausführlich dem Thema zu nähern.
Um dem Ablauf unseres Hospiztages mehr Vielfalt zu verleihen, hat das Vorbereitungsteam in diesem Jahr erstmalig ein Angebot verschiedener Workshops vorbereitet.

Hierfür konnten wir mehrere Fachreferenten gewinnen, u. a.

• Andere Kulturen – Riten mit Frau Nina Schmitz
Sie ist Sozialpädagogin und Gestalttherapeutin und arbeitet derzeit in einem Übergangsheim für Flüchtlinge in Potsdam; sie erzählte vom Sterben und der Trauerbegleitung in ihrem privaten und praxisnahen Umfeld.
• In einem weiteren Workshop Unsere Kulturen und Rituale berichtete die Berliner Bestatterin Frau Susanne Jung aus ihrer Tätigkeit.
• Frau Renate Schwarz, Pflegedienstleitung im Hospiz Wegwarte in Neuruppin, informierte zum Thema Engagiert im Hospiz – sich dem Leben stellen.
• Die Ärztin für Anästhesie, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Frau Yvonne Schröder, war Ansprechpartnerin im Workshop Schmerzmittelversorgung in der Palliativmedizin.
• Über die Portversorgung in der Häuslichkeit informierte die außerklinische Therapiebetreuerin Frau Britta Lange mit ganz praktischen Anregungen.

Insgesamt ist das Angebot der jeweils ca. 45-minütigen Workshops mit großem Interesse angenommen und begrüßt worden. Durch Gespräche mit den Besuchern am Rande und nach der Veranstaltung ist allerdings auch deutlich geworden, dass viele Besucher gern mehrere Workshops hätten besuchen wollen, was allerdings nicht möglich war, da diese parallel zueinander stattfanden. Dies werden wir in der Planung zum 10. Hospiztag im nächsten Jahr sicher berücksichtigen, doch steht uns hier immer nur ein begrenzter Zeitrahmen zur Verfügung.

Ein besonders schöner Teil des Hospiztages war der kulturelle Beitrag. Als eine der wenigen Frauen im Comedy-Geschäft brilliert Bartuschka aus Berlin mit ihrem gestischen Repertoire, pointenreicher Verbalkomik und ausgeprägtem Improvisationstalent. Für sie ist jedes Thema spannend und das zeigt sie auch. Mit einem Augenzwinkern bindet sie das Publikum in ihr Programm ein und so bleibt kein Auge trocken. Ein herzliches Dankeschön gilt somit nicht nur Bartuschka, sondern ebenfalls den weiteren Akteuren für ihren Humor und ihr „darstellendes Können“.

Denn bei all dem, was wir täglich in unserer Arbeit erleben, darf uns der Humor nicht verloren gehen. Ein kleines Lächeln kann ein Stück weit heilen… zumindest unsere Seele.

Deshalb lassen Sie uns auch in Zukunft weiterhin Brücken bauen – Brücken, die zueinander führen und uns tragen, einander verstehen, zuhören, wahrnehmen und den anderen in seinem Sein akzeptieren.
Unsere Brücke, die ganz praktisch Brücken entstehen lässt, ist die Errichtung unseres stationären Hospizes, zu dessen Spatenstich am 8. Juli 2016 der Vorsitzende Herr Dr. Ullrich Fleck in seinem Schlusswort eingeladen hat.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Eheleuten Krauße für die Bereitstellung des Büchertisches der evangelischen Kirchengemeinde Luckenwalde, der sich jährlich großer Beliebtheit erfreut.


Ein Krankenhaus ist mit keinem anderen Ort vergleichbar.

Nirgendwo liegen Freud und Leid, Leben und Tod so nah beieinander.

Nirgendwo spürt man Fortschritt und Grenzen des menschlichen Tun und Sein so stark wie in einem Krankenhaus.

Der Aufenthalt in einem solchen Haus ist deshalb auch immer eine

Ausnahmesituation im Leben eines jeden Menschen, geprägt von unterschiedlichen Motivationen und Gefühlen, wie Sorge, Angst, Hoffnung, Dankbarkeit sowie Heilung von Krankheiten und Symptomen.

Unabhängig der unterschiedlichen Professionen am Krankenhaus ist die Heilung oder die Besserung von Symptomen nicht immer Ziel der Behandlung, sondern auch Begleitung beim Sterben.

Doch was kommt danach, wohin mit all den Gefühlen und Gedanken der Hinterbliebenen. Neben dem Raum der Stille hat das DRK-Krankenhaus Luckenwalde auch im Park einen Ort der Stille geschaffen.

Dieser Ort soll auch später den Menschen einen Raum geben für die Seele, ein Platz zur Ruhefindung sowie seinen Frieden zu finden, ja auch ein Ort zur Meditation oder zum Beten, unabhängig ihres Glaubens oder ihrer Konfession.

Die Firma SikHolz hat ein künstlerisches Holz-Ensemble geschaffen, die dem Ort die Funktion geben soll, damit Menschen Menschen gedenken, sich erinnern und ein Licht anzünden für den Verstorbenen.

Der Ort der Stille steht für ein respektvolles Miteinander der betroffenen Personen, und wir hoffen und wünschen uns, dass die Besucher ihm im Geist der Toleranz und des gegenseitigen Respekts nutzen.

Chefarzt Dr. U. Fleck

 


Informationen zum 9. Hospiztag gibt es hier : Poster  / Flyer


Letzte Tage, gute Tage?

Ein würdevolles Sterben ohne Schmerzen wünscht sich jeder, doch die Realität sieht anders aus. Jetzt soll die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland per Gesetz ausgebaut werden.

Video der ZDF Mediathek.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2506578/Letzte-Tage,-gute-Tage


Trauerbegleitung einer Familie aus Syrien

 

Im Februar bekam ich eine Anfrage bezüglich der Trauerbegleitung einer Familie aus Syrien. Ihr Sohn ist im Krankenhaus Potsdam verstorben.

Die Familie ist in Potsdam untergebracht und wohnt somit nicht in unserem Arbeitsgebiet.

Nach dem zweiten Anruf mit der Bitte um Hilfe, habe ich mich dennoch entschlossen wenigsten zu einem Gespräch zu der Familie zu fahren.

Zur Familie gehören 4 Kinder, 3 Söhne und eine Tochter, im Alter von 8,7,4,1Jahr und 7 Monate († 10.01.2016).

Nach dem Tod ihres kleinsten Sohnes Mostafa war es für sie aufgrund ihres Glaubens ein tiefes Anliegen, den Jungen nach den Ritualen ihres Glaubens beizusetzen.

Ich erlebte moslemische Ansichten und Wünsche, wie ich es nie erwartet habe,

selbst bei den Schwierigkeiten, die sich daraus ergaben, dass die Verantwortung für eine Sozialbestattung beim Ordnungsamt nur die Möglichkeit der Feuerbestattung vorsah. Natürlich war dies ein Nogo für Moslems.

Gemeinsam mit engagierten Leuten war es möglich eine islamische Beisetzung zu organisieren. Entgegen aller Schwierigkeiten konnte der kleine Mostafa in Potsdam auf dem muslimischen Friedhof standesgemäß beigesetzt werden.

 

In dieser syrischen Familie wurde ich trotz der großen Trauer sehr liebevoll aufgenommen. So verliefen auch unsere Trauergespräche sehr gut.

Selbst für mich war es einfach unvorstellbar, wie Mutter und Vater in solch einer schlimmen Situation so einen tiefen Glauben haben können. Für Beide zählte nur der Wille Gottes. Sie berichteten mir von der Freude der Zeit in der sie ihren Sohn bei sich haben durften. „Gott hat uns Mostafa geschenkt, wir durften ihn haben und nun ist er zu Gott zurückgegangen.“ Dies sagten beide voller Dankbarkeit, spürbar zu Hause in ihrem Glauben.

 

Sie hatten den dringenden Wunsch, sich im Krankenhaus bei den Ärzten und Schwestern für liebevolle Betreuung zu bedanken. Beide, auch die Kinder, sind so voller Demut und Dankbarkeit dass es mir die Tränen in die Augen trieb.

Bei dem Besuch im Krankenhaus wurde ganz klar dass Mostafa nicht hätte sterben müssen, wenn er auf der Flucht die notwendigen Medikamente bekommen hätte, trotz allem sind die Eltern dankbar hier in Deutschland und in Sicherheit zu sein.

 

Selten bin ich auf Menschen mit solcher Dankbarkeit getroffen. Obwohl die Familie nichts hat, eine kleine Wohnung bewohnt, in der nicht genug Geschirr, Töpfe etc. sind, freuen sie sich hier zu sein.

Ich scheu mich, darüber nachzudenken, unter welchen Umständen diese lieben Menschen bisher gelebt haben.

 

Mit Hilfe von guten Freunden konnte ich der Familie zumindest mit diesen kleinen Dingen helfen. Auch für die Kinder hatte ich beim letzten Besuch etwas Spielzeug dabei. Sie stellen keine Ansprüche und sind von Herzen dankbar für jedes verständnisvolle Entgegenkommen

 

Inzwischen ist mir die Familie so ans Herz gewachsen das ich versuche mindestens alle 2 Wochen einen Besuch bei Ihnen zu machen. Ich bin immer wieder erstaunt wie viel sie in der kurzen Zeit lernen. Sie sind so offen und gehen respektvoll mit all den Menschen um, die ihnen begegnen.

 

Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich mit einem Respekt in der Familie aufgenommen wurde, insbesondere auch von dem Mann, wie es mir selten passiert ist. Auch in dem Übergangsheim in dem sie leben bin ich nie von einem Moslem in irgendeiner Weise respektlos angesprochen worden.

Wir sollten uns davor hüten alle Menschen in Schubladen zu legen. Jeder Mensch ist ein Individuum  gleich welcher Nationalität oder Religion, denn nur so kann jede Begegnung ein Geschenk sein!

 


Wochenendfahrt an die Ostsee mit unseren Ehrenamtlichen

 

Am 08.04.2016 war es soweit und wir starteten zum ersten Mal mit unseren Ehrenamtlichen eine Fahrt an die Ostsee, in die Nähe von Kühlungsborn.

Uns erwartete ein liebevoll saniertes reetgedecktes Bauernhaus mit vielen Zimmern, in welchen 24 Menschen Platz fanden. Nachdem am Freitagnachmittag alle ihre Zimmer bezogen hatten, gab es in der großzügigen Wohnküche mit Kamin das erste Kaffee trinken.

Erste Kennlerngespräche fanden statt, da unsere Ehrenamtlichen aus vielen verschiedenen Kreisen Teltow-Flämings bis Landkreis Dahme-Spreewald kommen. Nach dem Kaffee trinken, fanden sich recht schnell die Gruppen zusammen, die jetzt bis zum Abendbrot etwas Zeit für sich hatten. Die einen gingen spazieren, andere schnappten sich die Räder oder sind einkaufen gefahren. Einige wollten auch einfach nur bei einem Kaffee noch etwas plaudern. Denn gerade dafür ist die Zeit sonst sehr knapp.

Am Abend trafen sich dann alle zum gemeinsamen  Abendbrot wieder. Auch da kamen wieder viele nette Gespräche zustande, auch das ‚Interesse zu erfahren, wo denn die anderen waren war groß. Am späten Abend wurde dann noch zu einem Film eingeladen, dieser Einladung folgte einige. Einige blieben auch in der gemütlichen Runde sitzen. Bis in die späten Nachstunden oder eher früher Morgenstunden fanden viele Gespräche statt.

Am Sonnabend gegen 08.00 duftete es im Haus nach Kaffee und  Brötchen, was natürlich alle an den reichlich gedeckten Frühstückstisch lockte. Danach wurde sich in der Gruppe dazu entschlossen bis 15.00 Uhr die Zeit zur freien Verfügung zu nutzen. So machten sich die meisten Grüppchen auf den Weg an die Ostsee, die einen mit dem Auto, die anderen mit dem Fahrrad. Um 15.00 Uhr trafen wir uns alle zum Kaffee wieder. Da es das Wetter gut mit uns gemeint hat, konnten wir die Nachmittagsstunden auf der Terrasse mit Blick ins Grüne und auf das Feld genießen.

Danach erhielten wir von Claudia Broedermann einen kurzen Einblick in die Arbeit von „Hospiz macht Schule“. Dann folgte auch schon der kreative Teil. Jeder der wollte, konnte sich entweder ein Blatt Papier oder ein Stück Ton zum bearbeiten nehmen. Nun konnte jeder seinen Gedanken freien Lauf lassen und seine Vorstellungen zum Jenseits zum Ausdruck bringen. Danach konnten alle Kunstwerke gegenseitig betrachtet werden.

Nach ein paar netten Gesprächen ging es dann schon wieder an die Vorbereitung des Abendbrotes, auch da fanden sich immer Freiwillige, die dies gerne übernahmen. Andere gingen dem Angebot von Irene Nerlich nach, die einlud zu einem „Tanz der Trauer“.

Dann trafen wir uns wieder alle in der Wohnküche zum Abendessen. Danach gab es wieder viele bunte Gespräche untereinander, bevor es nach einem ereignisreichen Tag in die Nachtruhe überging.

Am Sonntag trafen sich wieder alle um 08.00 Uhr gut erholt zum letzten Frühstück in dieser gemeinsamen Runde. Dort wurde dann noch über das erlebte Wochenende gesprochen.                                          

Das Fazit lautete: Es war ein sehr schönes Wochenende und man könne doch auch mal 1 Woche wegfahren? 😉

Nun, daraus könnte man schließen, dass es allen gefallen hat und man so eine Fahrt für 2017 wieder planen könnte.   

 

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50.000 € für Berliner / Brandenburger Vereine

Liebe ehrenamtlichen Helfer, Freunde und Mitstreiter,

unter dieser Initiative können sich gemeinnützige Vereine anmelden. Jede Woche werden 10.000 EUR den meist gevoteten Verein gespendet.

Wir haben uns diesmal an dieser Aktion beteiligt und hoffen natürlich auf einen Zuschlag.

Um diesen jedoch zu erhalten brauchen wir so viele Stimmen wie möglich. gevotet werden kann im Internet unter

www.berliner-rundfunk.de oder 91,4

50.000€ für Berlin

jetzt bewerten & voten

Gevotet werden kann jeden Tag von einer IP-Adresse je mehr und öfter dies jeden Tag tun desto besser stehen unsere Chancen.

 

Das Geld wollen wir hauptsächlich für die ehrenamtlichen Helfer einsetzen, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre. Auch die Trauerarbeit und die drei bestehenden Gruppen brauchen von uns Unterstützung um einen angemessenen Rahmen für die Trauergespräche gestalten zu können. Zurzeit teilen sich zwei Koordinatorinnen ein Auto, dieses wurde aus Spenden finanziert, ein zweites wäre schön. Aber natürlich wollen wir auch unser geplantes stationäres Hospiz nicht vergessen. Hier werden die ehrenamtlichen Helfer auch aktiv sein, auch die Trauerbegleiter und der Raum für ihre Arbeit soll selbstverständlich eine angemessene Ausstattung bekommen.

Also bitte stimmt für uns, wir brauchen Eure Stimme.

Es wäre doch schön, wenn auch unser Verein einmal solch eine außergewöhnliche Zuwendung erhalten würde.

Mit freundlichen Grüßen
Monika Alcantara & Friederike Schneider

 


 

Ich sehe was, was Du nicht sagst

Wer möchte das nicht sehen?

Körperhaltung und Gesten sagen immer etwas aus – auch wenn wir schweigen. Nur dann vielleicht nicht unbedingt das, was sich der Absender der Botschaft wünscht. Insbesondere unsere Gesten, unsere gesamte Körpersprache  haben dabei enorme Macht.

Entsprechend groß war der Kreis, der sich am Dienstag, den 09.02.2016 im Pfarrsaal der Luckenwalder  Petrikirche,  gepaart mit Interesse und große Erwartungen um Frau Dr. Zellmer versammelte.

Eine freundliche Einladung unserer Koordinatorinnen versprach uns neues Wissen, neue Erlebnisse und ganz viel Selbsterfahrungen.

Neben vielen ehrenamtlichen Hospizhelfern wurde der Besuch dieser Veranstaltung auch einigen  Mitarbeitern verschiedener Hauskrankenpflegen ermöglicht.

Frau Dr.Zellmer stellte sich vor als Begründerin des Zentrums für Trauerkultur YARETA und sieht es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben, Menschen mit ihren Erfahrungen und Erkenntnissen zu befähigen, Andere in schwierigen Zeiten, wie denen der Krankheit, des Sterbens und der Trauer hilfreich zu begleiten.

In der heutigen Fortbildung wollte uns Frau Zellmer hauptsächlich durch eigene Erfahrungen deutlich machen, wie wir es empfinden, wenn ein Anderer über uns und unseren Körper verfügen kann. Und wir uns nicht wehren können!

Dabei kann es verständlicherweise zu sehr unschönen Erlebnissen kommen.

Niemand ist in einer solchen Krisensituation immer guter Dinge und offen für eine neue Erfahrung. Wir als Begleitende können nicht sensibel genug sein, das Unwohlsein unseres Gegenübers zu erspüren, darauf einzugehen und ihm mitunter zu zeigen, dass „es doch gut für ihn ist“ was wir wollen.

Anhand verschiedener Strichmännchen erkannten wir, dass eine Situation ganz unterschiedliche Interpretationen zulässt. Immer sehen und denken wir, dass der Begleitete es so empfindet. Und er kann es oft nicht besser erklären. Es kommt zu Bedrängnissen, Übergriffen, obwohl wir doch nur Gutes tun wollen.

In einer Übung erlebten wir sehr deutlich die Wahrnehmung unserer eigenen Intimzone- wie weit will  ich einen Anderen an mich heranlassen- sowohl körperlich als auch  seelisch.

Und besonders eindrucksvoll für mich war die Szene, in der „Konrad“, der im Bett lag und sich nicht äußern konnte, den schwungvollen Besuch von „Gertrud“ über sich ergehen lassen musste. Sie meinte es nur gut, wollte ihn aufmuntern, bot ihm einen Spaziergang an und er fühlte sich sichtlich unwohl und völlig überrumpelt –  unverstanden!

Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die uns allen nicht zuletzt, durch eine sehr aktive Mitarbeit, eindringlich verdeutlicht, wie wichtig es ist, immer wieder aufs Neue unserem Gegenüber mit größtem Feingefühl zu begegnen. Und das gilt nicht nur in Krisensituationen!

Abschließend unser herzlicher Dank an die, die uns diese lehrreichen Stunden ermöglichten, Frau Dr. Zellmer und Frau Alcantara!

 

Petra Schubert

 

 

Segen sei mit dir,
der Segen strahlenden Lichtes,
Licht um dich her
und innen in deinem Herzen,
Sonnenschein leuchte dir
und erwärme dein Herz,
bis es zu blühen beginnt
wie ein großes Torffeuer,
und der Fremde tritt näher,
um sich daran zu wärmen.

Aus deinen Augen strahle
gesegnetes Licht,
wie zwei Kerzen
in den Fenstern eines Hauses,
die den Wanderer locken,
Schutz zu suchen dort drinnen
vor der stürmischen Nacht.

Wen du auch triffst,
wenn du über die Straße gehst,
ein freundlicher Blick von dir
möge ihn treffen.

Altirischer Segenswunsch


 

Neujahrsbrunch in der Café Tasse in Glau 2016

Nun ist wieder ein Jahr vorüber gegangen und der Ambulante Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde hat am 23.01.2016 zum Brunch eingeladen. Trotz des Schneefalls und des angekündigten Eisregens waren viele Ehrenamtliche der Einladung gefolgt.

An diesem Tag konnte nun den Ehrenamtlichen für Ihre wertvolle Arbeit gedankt werden. Es war erstaunlich und zugleich bemerkenswert wie viele Stunden zusammenkamen, welche ehrenamtlich geleistet wurden. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 100 Menschen in der letzten Lebensphase begleitet. Um den Umfang der vielen Zeit, die den Menschen schenkt wurde zu verdeutlichen hier einige Zahlen. Unsere EA haben im Jahr 2015 2020 Stunden Zeit geschenkt, das sind 252,5 Arbeitstagetage. Urlaub gibt es nur 25-30 Tage, im Vergleich dazu. Vielen Dank für die geschenkte Zeit.

Die Ehrenamtlichen von unserem Hospizdienst sind von nun an mit Visitenkärtchen ausgestattet, um auch einfach mal dem Begleiteten und den Angehörigen etwas in die Hand geben zu können. Oft sind bei dem ersten Besuch alle aufgeregt, wo dann auch mal ein Name vergessen werden kann.

Nach einem gemeinsamen Prost auf das alte und neue Jahr wurde das Büfett eröffnet. Auch in diesem Jahr haben alle Ehrenamtlichen dazu beigetragen, dass ein kulinarisches Büfett entstanden ist. Der Wortlaut „ Das sieht besser als im Restaurant aus“ bestätigt auch wieder, dass unsere Ehrenamtlichen auch noch alle sehr gute Köche sind.

Als die ersten Teller geleert waren überraschte uns noch der Bauchredner Wolfgang Ipfling, der die Geschichten aus dem Leben mit seinem Frosch präsentiert hat. Gespannt blickten alle auf den Frosch, der mit seinem Gefährten über die Tätigkeit der Ehrenamtlichen sprach.

Zwischendurch konnten sich alle an dem Büfett bedienen und auch beim Essen in nette Gespräche kommen. Auch konnten sich die Ehrenamtlichen untereinander kennenlernen, da auch der Verein gewachsen ist und wir nun auf Ehrenamtliche im Kreis Jüterbog, Luckenwalde, Ludwigsfelde und Königs Wusterhausen stolz zurückblicken können.

Am Nachmittag haben sich dann alle zufrieden und satt auf den Heimweg gemacht. Es waren für uns alle schöne Stunden.

Friederike Schneider & Monika Alcantara

 


 

 

Eine ganz besondere Ausbildung

 

Fast jeder Mensch möchte die letzte Lebensphase in seiner häuslichen Umgebung verbringen. Wenn die Familie die Betreuung und Pflege übernimmt, dann bedeutet dies zusätzliche 24 Stunden  an 7 Tagen in der Woche. Es gibt manche gute Hilfsangebote in unserer Region, vieles wird dadurch schon möglich gemacht, um die Wünsche der Schwerstkranken zu erfüllen. Wir müssen immer daran denken, diese kranken und alten Menschen sind keine Bittsteller sie haben einen Rechtsanspruch auf Hilfe.

Um diese Aufgabe erfüllen zu können, bilden wir ehrenamtliche Hospizmitarbeiter aus. Im Jahre 2016 starten 2 neue Ausbildungskurse, diesmal in Mellensee und Luckenwalde. Der Grundkurs umfasst 42 Stunden, ein Praktikum und ein Aufbaukurs schließen sich an. Es wird gelehrt, was Menschen am Lebensende brauchen, welche Bedürfnisse sie haben und wie man mit  ihnen, trotz gesundheitlicher Einschränkungen, Kontakt aufnehmen kann. Auch die persönliche Haltung zum Sterben und zum Tod wird besprochen.

Für Luckenwalde suchen wir ehrenamtliche Hospizhelfer, die sich überwiegend um die Gäste im stationären Hospiz und auch um die allgemeinen Belange rund um das Hospiz sorgen und kümmern.

 

Jeder, der Interesse hat, sich eine Zeit lang einen Schwerstkranken oder Sterbenden zu widmen, kann sich für die Ausbildung bewerben.

Die Ausbildungsplätze werden nach der Reihenfolge der eingehenden Bewerbungen und nach einem Eignungsgespräch vergeben.

Für die Ausbildungskurse findet ein Informationsabend veranstaltet

 

am 04.04.2016 um 18.00 Uhr
in der Tagespflege Elke Krüger
Zossener Str. 23 c
15838 Am Mellensee / OT Klausdorf

 

Haben wir ihr Interesse geweckt?
Um noch neugieriger zu machen, ein Erlebnisbericht einer Ehrenamtlichen aus Schwedt.

 

„ Meine ersten Erfahrungen als Sterbebegleiterin habe ich im Krankenhaus gesammelt. Ich erinnere mich noch, wie ich von einer Krankenschwester empfangen wurde: „Was denn, sie kommen vom Hospiz? So weit ist es doch noch gar nicht.“

Die Frau war 41 Jahre alt und hatte zwei Kinder – genau wie ich. Nur dass sie schwer an Krebs erkrankt war. Es ist gar nicht so einfach, wenn man in ein Drei-Bett-Zimmer kommt und alle hören zu. Noch dazu, da bei ich immer Leben ums Bett war. Ständig Besuch, Angehörige, Freunde, Kollegen. Alle wollten sie aufmuntern, ihr beistehen. Ich glaube heute, dass sie eine Fremde brauchte, um wirklich über ihren Zustand sprechen zu können. Bei den anderen wollte sie immer stark sein. Wir haben viel miteinander geredet. Es waren nicht immer tiefsinnige Gespräche, aber sie haben ihr und mir geholfen. Wir haben geschwiegen, wir haben geweint und wir haben auch viel zusammen gelacht.

Es hat sich über die Zeit eine enge Beziehung zwischen uns beiden entwickelt. Zum Schluss waren wir fast Freundinnen gewesen, ihr Tod war auch für mich sehr schmerhaft. Ich bi froh, dass wir in unserer Gruppe über solche Erfahrungen sprechen und uns auch gegenseitig beraten können. Wir haben regelmäßig Supervision und machen uns gegenseitig wieder fit.“

 

Lust auf eine Ausbildung bekommen? Dann melden Sie sich bitte bei den Koordinatorinnen

 

Monika Alcantara & Friederike Schneider
Ambulanter Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde e.V.
Saarstr. 1
14943 Luckenwalde

E-Mail: palliativ-hospiz-luk@gmx.de


 

 


 

„Honig im Kopf“

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Am Dienstag, den 03.11.2015
um 18.00 Uhr
in der Café Tasse
im Frieda Müller Haus
Birkenstr. 9-11
14959 Glau

 

Eine Komödie der verwirrten, verirrten und suchenden Gefühle.

Der Schweiger-Touch ist erst leise, aber magnetisch: Idyllische Szenen, romantische Bild-Gemälde und ein Soundtrack, der uns mitnimmt. Dann packt ein magnetischer Sog unser Herz – und wir lachen mit, bis wir weinen.

Es ist ein Mosaik aus bitter-süßen Momenten, wie es nur das Leben schreibt und Til Schweiger

„Es ist ein Liebesfilm und ein Film fürs Leben. Man kann lachen und man muss weinen. Vielleicht ist es mein bester Film!“

Es ist sehr mutig, Alzheimer zum Kern einer Komödie zu machen – aber es funktioniert, berührt, versöhnt und hat sogar ein Happy End, in dem ein Zauber liegt.

Am Anfang freut man sich auf Alzheimer wie auf eine dusselige Quizshow. Am Ende will man sofort Oma oder Opa anrufen. Wenn man aus dem Kino kommt, will man einfach nur glücklich leben und jeden Augenblick des Lebens genießen.

(139 Min./FSK: ab 6 J.)

 

Monika Alcantara / Friederike Schneider

Koordinatorin


 

Infotag am 30.05.2015 zum stationären Hospiz in Luckenwalde

Für ein friedvolles Miteinander warb am 30.05.2015 der Ambulante Palliativ und Hospizdienst bei Anwohnern der Busse-, August-, Stein- und Kurze Straße und interessierte Menschen sowie Ehrenamtliche des ambulanten Hospizdienstes.

In der Kurze, Ecke Busse Straße wird der Verein in Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Fläming Spreewald ein regionales stationäres Hospiz errichten. Auch wenn es noch nicht viel zu sehen und vor zu zeigen gibt, ist es den Betreibern des Hospizes wichtig von Beginn an mit allen Beteiligten, insbesondere auch Nachbarn ein offenes vertrauensvolles Verhältnis zu pflegen.

Nach der der Eröffnungsrede von Herrn Dr. Fleck kam es bei Kaffee und Kuchen oder Bratwurst und Crepes zu einem intensiven Informationsaustausch. Auch für die Kinder gab es ein Angebot zum Spielen und der Büchertisch wurde mit großem Interesse besucht.

Unserem Aufruf, Namensvorschläge für dieses besondere Haus zu sammeln, waren viele Interessierten gefolgt. Wir waren von der zahlreichen Beteiligung überwältigt. Es sind insgesamt über 60 Namensvorschläge genannt worden. Vom Vorstand des Vereins wurden die drei folgenden Namen bestimmt: „Himmelsbrücke“ Vorgeschlagen von Dany Grodofzig, „Lichtbogen“ von Andrea Schulze und „ Haus Vergissmeinnicht“ von Dr. Delcker.

Wir bedanken uns ganz herzlich für alle schönen Namensvorschläge. Die oben genannten Namensstifter erhalten 2 Eintrittskarten für das Kino in Luckenwalde, 2 Eintrittskarten für die Fläming-Therme und ein Restaurantgutschein für den „Waldkater“ in Rehagen. Wir sind uns einig, dass es sinnvoll ist den endgültigen Namen für das Haus erst dann fest zulegen, wenn das Haus Konturen annimmt. An dieser Stelle sagen wir herzlichen Dank den Sponsoren der Gutscheine und allen anderen Beteiligten.

An diesem Tag wurden Fragen gestellt wie: „ Wo kommt das Hospiz genau hin?“ und „Wie viele Gäste kann dieses Haus aufnehmen?“ und „ Sollte Jüterbog nicht auch ein Hospiz bekommen“?

Im Jahr 2013 veränderte sich die gesetzliche Grundlage für stationäre Hospize im Land Brandenburg. Seit diesem Zeitpunkt wurde aktiv nach einem Standort für ein regionales stationäres Hospiz gesucht. Unter anderem auch in Niedergörsdorf, Altes Lager, Jüterbog und Luckenwalde. Der Auftakt dazu wurde mit dem Benefizkonzert im Juli 2013 in Jüterbog gesetzt. Nach vielem Abwägen aller Für und Wider wurde mit der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen der Standort Luckenwalde ausgewählt.

Monika Alcantara und Friederike Schneider Luckenwalde



 

Hier ist der aktuelle Begleitungsplan einsehbar : >hier klicken<

Begleitungsplan

Informationen

 

Am 30.08.2014 ist der Ambulante Palliativ-und Hospizdienst Luckenwalde eingeladen worden am Gesundheitstag in Wünsdorf mitzuwirken.

Viele Aussteller Rund um die Gesundheit befanden sich im und um den Ausstellungsräumen.

Der absolute Höhepunkt war der „Nuckelbaum“, hier konnten die „Kleinen“ ihren Nuckel mit Hilfe der Feuerwehr an den Baum hängen.

Schon allein die Fahrt im Korb war ein Erlebnis.

 

Ich konnte viele interessante Gespräche führen und neue Kontakte knüpfen.

Es war rund um ein gelungener Tag.

 

 

Am 13.09.2014 lud uns der LuKiss aus Ludwigsfelde zu seinem Tag der offenen Tür ein. Auch hier gab es Gespräche und neue Kontakte.

 

Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Ehrenamtlichen Helfern bedanken, die stets bereit sind mich zu unterstützen.

 

 

Monika Alcantara

Koordinatorin


 

Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder
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Bericht vom 7. Hospiztag in Luckenwalde

Im Rahmen der Brandenburgischen Hospizwoche fand am 25.06.2014 der nunmehr 7. Hospiztag im Kreistagssaal des Landkreises Teltow-Fläming statt. Der Hospiztag wird vom Ambulanten Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde e. V. ausgerichtet. Die Themen der Hospiztage beschäftigten sich immer mit dem letzten Lebensabschnitt des Menschen, dem Sterben. Namhafte Referenten kamen auch in diesem Jahr, um zum Thema „Sterben mit Demenz“ Informationen zu geben.

Schon mit dem Grußwort der Bürgermeisterin Frau Herzog von der Heide und unserer Landrätin Frau Kornelia Wehlan wurden die Zuhörer auf die Probleme aufmerksam gemacht, die die gesellschaftlichen Veränderungen bezüglich Lebensende und Sterben mit Demenz bereiten. In den früher üblichen Großfamilien wurden die Sterbenden meist von einem Familienmitglied betreut. Nicht selten aber müssen die Menschen, die selbst Vater Mutter, Onkel und Tante liebevoll begleitet haben, heute allein oder von fremden Menschen versorgt, sterben. Auch heute wünschen sich, einer Spiegel-Umfrage zufolge, 66 % aller befragten Menschen zu Hause sterben zu können.
Oft ist dies auf Grund der Erkrankung nicht mehr Möglich und eine Unterbringung in einer stationären Einrichtung wird notwendig.
Um sich auf das Thema Sterben mit Demenz einlassen zu können wurden Ausschnitte aus dem Film „Liebe“ gezeigt. An Hand der Beispiele wurde schnell deutlich wie eine Begleitung und Betreuung sein könnte, aber auch wie sie sich entwickeln könnte und nicht positiv enden würde.
Auch der Fachvortrag von Frau Antje Baselau von der Alzheimer Gesellschaft Brandenburg, zeigte uns was möglich ist.
Nach der Pause wurde es dann noch einmal richtig spannend. Die Erfahrungsberichte von Frau Dr. Karl, Frau Rücker (Palliativ-Care-Schwester) und Frau Gacsal (Gerontoschwester) haben uns den Einblick in die praktische Arbeit und die entstehenden Probleme aufgezeigt.

Am Rande der Veranstaltung konnten sich die ca. 120 Besucher über die Palliativmedizin Luckenwalde gGmbH (PML) informieren. Die PML betreibt einen Palliativstützpunkt, der es Schwerstkranken ermöglicht, selbst mit schwer belastenden Symptomen zu Hause bleiben zu können. Hier arbeiten neben der ambulanten Pflege und dem Hausarzt, Palliativpflegekräfte und Palliativmediziner eng zusammen. Das Einzugsgebiet dieser Spezialisten reicht vom südlichen Berliner Rand über Beelitz, Belzig bis nach Luckau und Lübben.
Zum Rahmenprogramm gehörte der Büchertisch der evangelischen Kirchengemeinde Luckenwalde, der Ausstellung von Arbeiten mit Menschen mit Demenz aus dem St. Josef Stift Luckenwalde und dem AWO Seniorenzentrum Trebbin und auch mit einer Zusammenstellung von Hilfsmitteln für Menschen mit Demenz von der Firma Behr.
Musikalisch Begleitet wurde der Hospiztag von zwei Schülerinnen der Kreismusikschule Luckenwalde, diese gaben dem Hospiztag einen würdigen Rahmen.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei den Mitwirkenden und den Helfern im Hintergrund für diesen gelungenen und informativen Nachmittag.

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7. Hospiztag in Luckenwalde

Sterben mit Demenz

 

Mai 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 25.06.2014 findet in Luckenwalde der nun mehr schon 7. Hospiztag im Kreistagssaal der Kreisverwaltung Teltow Fläming, Am Nuthefließ 2 in 14943 Luckenwalde um 15.00 Uhr statt.

Herausforderung in der Sterbebegleitung – Sterben mit Demenz

Wann beginnt die letzte Lebensphase? Wann beginnt das Sterben? Nehmen Menschen mit Demenz ihr Sterben überhaupt wahr? Wie erkenne ich ihre Bedürfnisse? Wie sorgsam gehe ich mit Menschen mit Demenz um, wenn ich sie nicht verstehe? – Jede/r, der Menschen mit Demenz begleitet, betreut und pflegt, stellt sich irgendwann Fragen wie diese.

Antworten kommen von vielen Seiten, doch befriedigen sie uns?

 

Was bleibt

Vergessen, Verwirrung, Veränderung,

Was bleibt ist ein Mensch!

Angst, Aggression, Anstrengung,

Was bleibt ist ein Mensch!

Unsicherheit, Hilflosigkeit,

Herausforderung.

Was bleibt ist ein Mensch!

Mit Sehnsucht und Liebe,

Freude und Leid, Bedürfnissen nach

Zuwendung und Geborgenheit.

Was bleibt ist ein Mensch.

Immer!

Mathilde Tepper

Diesem Thema ist unser diesjähriger Hospiztag gewidmet.

Als Referenten konnten wir Frau Anje Baselau, Krankenschwester, Sozialarbeiterin bei der Alzheimer Gesellschaft Brandenburg, Frau Dr. Tatjana Karl, FÄ für Innere Medizin und Palliativmedizin, Frau Anke Rücker, Palliativ Care Schwester und Sybille Gacsal, Gerontoschwester gewinnen.

Es wird zur Einstimmung einen Ausschnitt aus dem Film „Liebe“ von Michael Haneke gezeigt, wir werden einen Fachvortrag hören und ganz praktische Fallbeispiele.

Für telefonische Rückfragen erreichen Sie mich unter 03371/699177.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Alcantara

Koordinatorin


Einladung-Endfassung
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heike

Wir laden alle interessierten Menschen zu einer
Lesung mit Martin Kreuels
aus seinem Buch
„17 Jahre wir – Heike ist gegangen“
am 13.02.2014 um 16.00 Uhr im Waldhaus,
August-Bebel-Str. 2 in 14974 Ludwigsfelde
ein.
Viele von uns haben schon von einem lieben Menschen für immer oder nur für eine gewisse Zeit Abschied nehmen müssen.
Solch eine Trennung geht immer mit Trauer einher, die sich in den unterschiedlichsten Formen, Verhaltensarten und Gefühlen zeigen kann.
Der Unterschied zwischen trauernden Frauen und Männern wird sehr deutlich.
Herr Kreuels sp

richt in seinem Buch sehr eindrucksvoll und fesselnd über seine ganz persönlichen Erfahrungen im Umgang mit diesem sensiblen Thema.

Es wird ein spannender Nachmittag, mit bereicherndem Inhalt

Im Anschluss an diese Lesung lädt er zu einem Gesprächsaustausch mit den
Zuhörern ein.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei der Verteilung der Plakate
und der Handzettel mit unterstützen.

Der Ein

Bei Rückfragen erreichen Sie mich unter 03371-699177tritt ist frei, über eine Spende für unsere Arbeit freuen wir uns sehr.


Weihnachtsgeschichte

Liebe Mitstreiter

 

Benefizveranstaltung für den Ambulanten Hospizdienst

 

Bald ist es wieder soweit und die „schönste“ Zeit des Jahres beginnt. Es ist eine Zeit der Besinnung, der Gemütlichkeit aber auch eine Zeit der Hektik und des Konsums. Wir machen uns Gedanken ums Fest – meist jedoch um Geschenke, und die müssen gekauft werden.

Die Adventszeit  sollte aber eine Vorbereitung auf das Fest sein, mit Besinnung und Innehalten. Gerade in der Vorweihnachtszeit sind wir besonders empfänglich für die Liebe und Wärme und möchten diese auch teilen, denn das einzige was sich vergrößert, wenn man es teilt, ist die Liebe und Wärme seinen Mitmenschen gegenüber.

Aus diesem Grunde präsentiert „Das Theater der Werktätigen“ in diesem Jahr

 „Die Weihnachtsgeschichte“

im Kulturquartier Mönchenkloster Jüterbog,

Mönchenkirchplatz 4, 14913 Jüterbog,

am 06.12.1013 um 19.30 Uhr.

Die Erlöse der Veranstaltung kommen uns, dem Ambulanten Palliativ-und Hospizdienst Luckenwalde e.V., zugute. Die Karte kostet  für Erwachsene 10 € und für Kinder 5 €, die Geschichte ist für Kinder ab der 1. Klasse geeignet.

Kartenvorverkauf unter der Tel.: 03372  40 21 17.

 

Habt Ihr Euch schon Gedanken gemacht was am Nicolaus im Stiefel

stecken könnte?

Vielleicht eine Karte für „Die Weihnachtsgeschichte“ in Jüterbog?

Ich würde mich freuen Euch, Eure Familie, Freunde………  dort zu treffen!!!

 

Monika Alcantara

Koordinatorin im Ambulanten Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde e.V.

weihnacht2013
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Wohlfühltag 2013

Am 07.09.2013 haben sich 13 Ehrenamtlichen Helfer unseres Vereins in Kummersdorf  Alexanderdorf getroffen. In einer kleinen Pension direkt um die Ecke wurden sie mit Kaffee und frischen Kuchen  verwöhnt.

Gegen 15.00 Uhr wanderten wir in das Benediktierinnenkloster St.Gertrud. Der Fußmarsch dauerte keine 10 Minuten. Dort wurden wir von der Ordensschwester Ruth erwartet.  Eine Führung über das Gelände und der Kirche schloss sich an. Schwester Ruth hat mich sehr beeindruck. Sie berichtete über ihren Glauben und ihre Lebensweise sehr authentisch. In ihren Augen leuchtete die Überzeugung, von dem was sie erzählte.

Das letzte Gebäude, was sie uns zeigte war das Gästehaus und deren Semeniraraum. Dort warete ein Stuhlkreis auf uns und wir konnten alle Fragen zu ihrer Person oder Kloster los werden. Auch sie zeigte sehr viel Interesse an unserer Arbeit.

Kummersdorf

Vielen Dank für die Gebete, die sie jeden Abend für unsere Arbeit sprechen.

 

Nach diesen schönen und leereichen Stunden liefen wir zur kleine Pension zurück. Frau Altmann erwartete uns schon mit einer warmen Mahlzeit. So konnten wir den Tag bei Essen und Trinken gemütlich ausklingen lassen.


Benefizkonzert für ein stationäres Hospiz

 

Es ist kein Geheimnis, dass mit dem Alter gesundheitliche Beeinträchtigungen einhergehen. Sehr viele Menschen werden pflegebedürftig und somit auf Unterstützung angewiesen sein. Jeden von uns, die eigenen Eltern oder andere Verwandte kann dieses Schicksal treffen. Ein hoher Prozentsatz der Pflegebedürftigen wird zu Hause oder in den Pflegeheimen versorgt werden können. Für einige Schwerstkranke wird ein Platz in einem stationären Hospiz nötig sein. Doch wie sieht es mit stationären Hospizplätzen in unserer Region aus? Die Wege sind sehr weit und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schwer erreichbar.

Einige dieser Einrichtungen kenne ich durch meine Berufstätigkeit sehr gut. Mir gefällt der Gedanke, hier in der Region ein solches Hospiz zu haben. Der Bedarf an Plätze in einem stationären Hospiz wird sich erhöhen, weil viele Schwerstkranke allein leben, da die Angehörigen nicht in unmittelbarer Nähe wohnen oder mit der Versorgung überfordert sind. Noch gibt es im Landkreis Teltow-Fläming kein stationäres Hospiz. Der Ambulante Palliativ- u. Hospizdienst Luckenwalde e.V. arbeitet seit einigen Jahren an diesem Vorhaben. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt! Es wird Ihnen und uns allen zugutekommen. Wir brauchen ein regionales stationäres Hospiz!

Das erste Benefizkonzert für das geplante stationäre Hospiz findet am Donnerstag, den

 

 25.07.2013 um 19.00 Uhr in der St. Nikolaikirche in Jüterbog statt.

 

Die „LANDstreicher“ aus Sachsen kommen für uns nach Jüterbog. Das sächsische Nachwuchsstreichorchester für Kinder von 10-14 Jahren spielt unter der Leitung von Wolfgang Behrend für uns.

LANDstreicher Sachsen ist ein Projekt des Sächsischen Musikrates, wird aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert u. sie geben nur zwei Konzerte im Jahr.

Bringen Sie die ganze Familie, Freunde und die Nachbarschaft mit. In der St. Nikolaikirche gibt es genug Platz für alle! Vor der Veranstaltung halten wir ein kleines Imbissangebot bereit.

Bitte unterstützen sie uns, auch in Ihrem eigenen Interesse.

Wir können es nur gemeinsam schaffen! Es ist ein Anfang.

Ich freue mich auf ihren Besuch! Der Eintritt ist frei. Mit einer Spende können Sie unser Vorhaben unterstützen.

Herrn Seifried danke ich für die großartige Idee und seine Unterstützung, Herrn Pagenkopf vom Sächsischen Musikrat, für die Hilfe bei der Organisation und Durchführung und der Evangelischen Kirchengemeinde in Jüterbog für die Hilfe und die Nutzung der Nikolaikirche. Herrn Rische von Pelikan-Reisen danke ich für den Bus.

 

Von Luckenwalde fährt ein Bus von Pelikan-Reisen über Kolzenburg – Kloster-Zinna u. zurück. (18.00 Str.d. Friedens; 18.05 Bahnhof; 18.10 Salzuffler-VR Bank; 18.15.Jüterboger Tor; 18.20 Kolzenburg B101; 18.30 Kloster-Zinna, Bustickets im Bus)

 

Bei Fragen erreichen Sie mich unter 03371-699177

 

 

Monika Alcantara

Koordinatorin im Ambulanten Palliativ- u. Hospizdienst Luckenwalde e.V.

Benefizkonzert 25.07.2013
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Benefizkonzert 25.07.2013