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Sonstiges

12. Hospiztag 2019

Jeder Moment ist Leben -  das Thema einer Veranstaltung des

Hospizvereins Luckenwalde, der sich doch vermeintlich nur mit dem Ende des

Lebens beschäftigt. Ja, unter genau diesem vielversprechenden Motto fand in

diesem Jahr der 12. Hospiztag statt. Wirklich jeden Moment mit Leben zu erfüllen

sollte unsere Anregung an diesem sehr sonnigen schönen Tag sein. Zahlreiche

Besucher fanden sich in den Räume der Kreisverwaltung Luckenwalde ein. Zu

unserer Freude zeigten unsere Schirmherrin, Frau Herzog von der Heide und

Landrätin Frau Wehlan durch ihre Anwesenheit die Wertschätzung unserer Arbeit.

Den fleißigen Koordinatorinnen Ulrike Sieling und Friederike Schneider gelang es,

neben der ausgezeichneten Vorbereitung der Veranstaltung einen ausgesprochen

interessanten Hauptreferenten zu gewinnen. So berichtete Herr Dr. Jan-Peter

Jansen vom Schmerzzentrum Berlin in sehr kurzweiliger Art über den Einsatz von

Medizinal Canabis in der Schmerzthrapie. Es war eine Freude ihm zu zuhören und

auf so lockere Art Wissen vermittelt zu bekommen. Die folgenden Workshops

eröffneten uns neue Gedanken zu „Lebenswille und Todeswunsch“ –Katharina

Kautzsch sowie „Sternenkinder“ – Helga Schmidtke. Dass die Arbeit in der

Sterbebegleitung begleitet wird von durchaus kreativen Gedanken zeigten

weitere Themen wie „Klangschalentherapie“ – Simon de Vries und „Kreatives

Schreiben“ – Sigrid Varduhn. Diese Vielfältigkeit kennzeichnete die gesamte

Veranstaltung die auch durch die Vielschichtigkeit der Besucher zu erkennen war.

So waren es neben den Mitgliedern des Vereins, ehrenamtliche Mitarbeiter,

Ärzten, medizinisches Personal in Ausbildung und weiteren Interessierten.

Seien wir gespannt, was uns Alle im nächsten Jahr erwartet, zum inzwischen 13.

Hospiztag, der eine Verbindung darstellt zwischen der Palliativmedizin L., dem

stationären Hospiz „Hand in Hand“ L. sowie unserem Hospizverein L.

 

Petra Schubert

ehrenamtl. Sterbe- und Trauerbegleiterin

 

 

 

Ein Dankeschön

 

Von langer Hand, mit Fleiß und liebevollen Gedanken vorbereitet organisierten unsere Koordinatorinnen wieder eine schöne Weihnachtsfeier.  Eine derart gemütliche Zusammenkunft möglichst vieler Ehrenamtlicher ist immer eine gute Gelegenheit für nette Gespräche bei  einem zwanglosen Kennenlernen der Mitstreiter. Es ist gelungen zahlreiche neue ehrenamtliche Mitarbeiter auszubilden, die es sich lohnt, kennenzulernen. Vielleicht gelingt da der eine oder andere Erfahrungsaustausch. Und vor allem haben die beiden „Rikes“ sich bei uns Allen für unsre geleisteten Begleitungen und andere Arbeiten  bedankt.

Leider gab es sehr kurzfristige Absagen oder auch gar keine Informationen.

 Beinahe hätte auch ich abgesagt, da kurzfristig meine Tochter aus dem Erzgebirge zu Besuch kam. Als ich anrief, boten mir die Beiden sofort und völlig unkompliziert an, Kathrin und Emily einfach mitzubringen. Und ich kann nur sagen, ich bin froh, das gemacht zu haben.

Bekanntlich ist es ja unmöglich, es Jedem recht zu machen. Aber gerade wir leben doch immer wieder Toleranz und Verständnis.

Ich kann und möchte nur von Herzen Danke sagen für die liebe Begrüßung, die  gemütlich dekorierte Kaffeetafel in schönem Umfeld, die sehr geschmackvollen und „inhaltsreichen“ kleinen Geschenke, Leckereien und Kaffee. Bedauerlich war es, dass entsprechend der Planung ein sehr umfangreiches leckeres warmes Buffett  auf uns wartete, wovon eine Riesenmenge übrig blieb. Etwa ein Drittel der Anwesenden verließ unseren Abend bereits vor dem leckeren Abendessen, bei dem wirklich für Jeden etwas dabei war.

Mich bedrückt beim Rückblick auf den vergangenen Freitag das Gefühl, dass wir die Bemühungen unserer fürsorglichen Kolleginnen Ulrike und Friederike irgendwie nicht wirklich wertgeschätzt haben.

Uns wird tatsächlich Fürsorge, viele gute Fortbildungen und viel Mühe und Arbeiten der Beiden, die sie unmöglich in ihrer „Arbeitszeit“ schaffen können, zuteil.  Immer wieder treffen wir auf offene Ohren und, sehr wichtig, offene Herzen, wenn wir uns mit einem Problem im Büro melden.

Ich empfinde,  wir haben sie am Freitag „allein gelassen“.

Beide haben es ermöglicht, diesen Abend, der für sie ja durch die Vorbereitungen  viel viel früher begann als für uns, uns schöne Stunden zu bescheren obwohl beide sicher auch sehr gern die Zeit mit ihren Familien, ihren Jungs verbracht hätten.

Mir, und ich hoffe, ich spreche doch im Namen Vieler, ist es ein Bedürfnis, den beiden jungen Frauen ganz ganz herzlich für all das zu danken, was sie sich im Laufe eines Jahres für uns einfallen lassen, dann mit Kraft und Freude realisieren. Und vielen lieben Dank für die Geschenke und die schönen Stunden, die wir miteinander verbringen.

 

Petra Schubert, ehrenamtliche Begleiterin

Dezember 2019